Was ist der CPM (Cost per Mille)?

Der CPM (Cost per Mille) gibt an, wie viel es kostet, 1.000 Anzeigenkontakte bzw. Impressionen zu erzielen („mille“ ist lateinisch für tausend). Er macht digitale Werbekampagnen mit unterschiedlichen Budgets und Reichweiten direkt vergleichbar – egal ob Instagram-Story, TikTok-Ad oder YouTube-Pre-Roll im Sportumfeld. Im Deutschen ist der CPM als TKP (Tausenderkontaktpreis) bekannt.

CPM-Formel und Rechenbeispiel

Die CPM-Formel lautet:

CPM = (Kosten / Impressionen) × 1.000

Beispiel Social-Media-Kampagne: Kostet eine Instagram-Kampagne 5.000 € und erzielt 500.000 Impressionen, ergibt sich ein CPM von (5.000 € / 500.000) × 1.000 = 10 €. Umgestellt lässt sich die Formel auch nach den Kosten (Kosten = CPM × Impressionen / 1.000) oder den Impressionen (Impressionen = Kosten / CPM × 1.000) auflösen – genau das übernimmt der Rechner oben.

CPM vs. TKP, CPC & eCPM

Inhaltlich gibt es keinen Unterschied zwischen CPM und TKP: TKP ist die deutsche Bezeichnung für den CPM. Wer lieber mit dem deutschen Begriff rechnet, nutzt unseren TKP-Rechner. Vom CPM abzugrenzen sind Performance-Kennzahlen: Der CPC (Cost per Click) misst die Kosten pro Klick, der CPA (Cost per Acquisition) die Kosten pro Conversion. Der eCPM (effective CPM) rechnet klick- oder conversionbasierte Kampagnen auf einen Tausenderpreis um und macht sie so mit reinen CPM-Buchungen vergleichbar.

CPM-Benchmarks für Social Media & Sport-Werbung

Typische CPM-Spannen je Plattform geben Orientierung, ob ein Angebot günstig ist. Im klassischen Sport-Sponsoring liegen die Tausenderpreise wegen der enormen Bruttoreichweite oft deutlich unter denen der Online-Werbung:

Plattform / KanalTypischer CPM
TikTok3 – 8 €
Google Display Network2 – 10 €
Meta (Facebook/Instagram)5 – 15 €
X (Twitter)6 – 12 €
YouTube8 – 20 €
LinkedIn (B2B)20 – 40 €
Sport-Sponsoring (Banden/Trikot)~ 1 €

Richtwerte auf Basis branchenüblicher Media-Benchmarks. Die tatsächlichen CPMs hängen stark von Zielgruppe, Werbeumfeld, Anzeigenqualität und Saison ab – im Q4 und rund um große Sportevents steigen sie deutlich.

CPM in der Praxis: Social Media & digitale Sport-Werbung

Reichweiten- & Branding-Kampagnen

Für Markenbekanntheit und Reichweite ist der CPM die zentrale Steuerungsgröße: Du zahlst für Sichtbarkeit, nicht für Klicks. Vereine, Ligen und Sportmarken nutzen CPM-Buchungen, um eine breite Zielgruppe möglichst effizient zu erreichen.

Mediaplanung & Budgetierung

Über den umgestellten Rechner lässt sich aus einem fixen Budget und einem Ziel-CPM die erreichbare Reichweite ableiten – ideal, um Angebote von Agenturen, Creatorn oder Vermarktern zu prüfen und Mediapläne zu kalkulieren.

Kanalvergleich

Der CPM macht Plattformen vergleichbar: Ein günstiger TikTok-CPM bedeutet mehr Impressionen pro Euro, ein hoher LinkedIn-CPM kann sich über die präzise B2B-Zielgruppe dennoch lohnen. Entscheidend ist immer der Wert pro relevantem Kontakt.

Grenzen des CPM & Tipps zur Optimierung

Der CPM bewertet nur die Kosten der Sichtbarkeit, nicht die Werbewirkung. Eine Kampagne kann einen niedrigen CPM und trotzdem schwache Ergebnisse haben, wenn Creatives nicht zünden oder die Zielgruppe nicht passt. Achte deshalb zusätzlich auf Viewability (sichtbare statt nur ausgelieferte Impressionen), Frequenz (Mehrfachkontakte) und Performance-Kennzahlen wie CTR und ROAS. Senken lässt sich der CPM vor allem durch breiteres Targeting, bessere Anzeigenqualität (Relevanz), die Wahl günstiger Umfelder und das Vermeiden teurer Saisonspitzen.